Hintergrund
Am 23. Februar 1986 begründete der damalige Erzbischof Dr. Oskar Saier mit einem Pontifikalamt im Freiburger Münster die Partnerschaft zwischen der Erzdiözese Freiburg und der katholischen Kirche in Peru. Doch die Anfänge dieser partnerschaftlichen Verbindung reichten bereits damals rund 20 Jahre zurück. Schon seit 1963 beteiligt sich das Erzbistum bis heute durch Patenschaften im Rahmen der bischöflichen Aktion Adveniat finanziell an der Priesterausbildung in Peru. Der Diözesanrat setzte sich in den 1980er Jahren dann dafür ein, diese Patenschaft um eine Partnerschaft zwischen peruanischen Pfarrgemeinden und Gemeinden in der Erzdiözese Freiburg zu ergänzen. Weihbischof Peter Birkhofer bezeichnet die bis heute bestehende Partnerschaft als einen „Schatz, der aus dieser Verbindung erwachsen ist“.
Wechselseitige Beziehungen zwischen den beiden Partnern
Die derzeit bestehenden rund 120 Partnerschaften werden ergänzt durch zahlreiche Initiativen, die die katholische Kirche in Peru und die Erzdiözese Freiburg miteinander verbinden. Am 3. November, dem Gedenktag des peruanischen Nationalheiligen Martin de Porres, findet jährlich der Gebetstag der Partnerschaft statt, an dem Menschen in Peru und in der Erzdiözese mit- und füreinander sowie für die gegenseitigen partnerschaftlichen Beziehungen beten. Die gemeinsamen Verbindungen werden außerdem durch wechselseitige Besuche gestärkt.
Die Partnerschaft soll nicht vordergründig der finanziellen Unterstützung dienen. Vielmehr sollen Menschen in Peru und in der Erzdiözese Anteil am Leben des jeweils anderen nehmen können. Dadurch soll die globale Dimension von Kirche sichtbar werden.